Filips Pavillon

Christian Filips, geboren 1981 in Osthofen bei Worms, lebt als Lyriker, Dramaturg und Performer in Berlin. Nach dem Besuch einer Europäischen Schule in Belgien Studium der Philosophie und Germanistik in Wien und Berlin. Seit 1998 literarische Veröffentlichungen, 2001 Rimbaud-Preis des Österreichischen Rundfunks. 2001-2003 Dramaturg am Tanztheater des Staatstheaters Darmstadt. Übersetzungen aus dem Englischen und Niederländischen. Seit 2006 Programm- und Archivleiter der Sing-Akademie zu Berlin, Gründung der Liedertafel (Werkstatt für Dichter, Komponisten, Sänger). Gestaltung und Durchführung von Konzertprogrammen, u. a. für die Lautten Compagney, die Universität der Künste, das Poesiefestival Berlin und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Publikationen und Vorträge, insbesondere zur Berliner Kulturgeschichte um 1800. Gemeinsam mit Urs Engeler seit 2010 Herausgeber der roughbooks. Auftritte als Sänger und Rezitator bei den "Rough Poetry Performances". Gelegentliche Arbeiten für das Theater (u. a. szenische Einrichtung von Lord Byrons "Manfred", mit Jens Harzer). 
 
Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, Blogs, u. a. in Sinn und Form, Bella Triste, Lyrik von Jetzt. Eigenständige Publikationen: 2009 erschien die Pasolini-Übersetzung "Dunckler Enthusiasmo" (Urs Engeler Editor), 2010 der erste Band des Fortsetzungsprojekts "Heiße Fusionen". Als Herausgeber zuletzt: "Der Singemeister". Carl Friedrich Zelter, 2008, Schott-Verlag. "Meins". Gedichte von Elke Erb, roughbooks 2010. "Variations sérieuses. Neue Musik trifft neue Poesie", Urs Engeler Editor 2011, "Deins. 31 Reaktionen auf Elke Erb", roughbooks 2011.